Taxidi (mein Lebensreisecoach)

ταξίδι [taˈksiði] n
Reise, Fahrt

Taxidi kommt aus dem griechischen und heißt Reise, Fahrt. Für mich ist der Tod ein Reisender, der immer mit uns ist, von Geburt an. Keiner weiß wie er aussieht, was er macht während wir Leben.

Taxidi der Reisende mit Koffer, Clownnase und Hut. Er begleitet uns, und erinnert uns, das Leben jetzt zu genießen und nicht immer alles ganz ernst zu nehmen.

Er hat seinen Reisekoffer stets bei sich, nicht zu groß und nicht zu klein. Weil was nimmt man schon großartiges mit auf so einer Reise? Da finden wir Seifenblasen, denn der Mensch ist eine Seifenblase, so vergänglich wie das Leben, Pflaster für die kleinen Wunden im Leben, ein Kazoo für die richtigen Töne und er reist auch gerne mit seiner Sargbar.

Denn zwischen Geburt und Tod liegt das Leben. An der Sargbar soll diskutiert, erforscht und gemeinsam Tabus zum Thema Tod und Sterblichkeit gebrochen werden. Unsere Lebensreise hat sozusagen ein Ziel und Ende. Je selbstverständlicher wir diese Kausalität in unser Leben lassen, desto eher können wir von dieser Limitation profitieren und an ihr im Hier und Jetzt wachsen.

So ist Taxidi ein Lebensreisecoach, der uns leichtfüßig durchs Leben begleitet bis wir eines Tages alles wieder ablegen: Hut, Nase und Koffer.

τέλος [telos] n
Ende, Ziel